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Wesen und Tiere

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Alde
Große Laufvögel ähnlich einem Strauß, aber kräftiger im Körperbau. Die Federn sind weiß bis grau oder auch grau-blau. Sie ernähren sich von den verschiedensten Körnern. Weibchen und Männchen werden als Henne bzw. Hahn bezeichnet.
Alden werden überwiegend als Reittiere benutzt, manchmal auch zum Zie-hen kleiner Karren. Sie sind sehr schnell, fast 70 km/h.
Im Krieg dienen sie als Angriffsreiterei. Es gibt edle Zuchtlinien.
Charakterlich können sie biestig sein, frech zu ihren Besitzern. Sie bauen Beziehungen auf zu den Menschen, die sie aufgezogen haben, betrachten sie als ihre Partner und reagieren mitunter eifersüchtig gegenüber anderen Wesen, zu denen diese in Beziehung stehen.

Bour
Hat einen Ziegenkopf mit kleinen gedrehten Hörnern, an denen ihr Geschirr befestigt wird, das oft mit Glöckchen bestückt ist. Sie erreichen eine Schul-terhöhe von ca. 1,50 m. Das Fell kann blau, schwarz oder braun sein und ist mitunter auch gescheckt.  
Der Bour ist ein Allesfresser und das am weitesten verbreitete Last- und Nutztier. Das Fleisch schmeckt außerordentlich gut, sein Leder ist sehr fein und das kurze, dichte Fell äußerst wärmespeichernd und seidig auf der Haut.
Bouren sind ein beliebtes Brautgeschenk.

Dshangir - Vogel
Wie die Alden sind Dshangir - Vögel flugunfähige Laufvögel. Sie sind ein wenig größer als eine irdische Gans und besitzen braunes Gefieder. Da sie sich vor allem von Nüssen und Früchten ernähren sind sie ungefährlich für Menschen.
Dshangir - Vögel sind eine beliebte Speise für alle, die sich diese leisten können. In Gehegen außerhalb der Stadt wird eine regelrechte Mastzucht betrieben.

Flug - Alde
Durch Magie und Rückzüchtung entstandene seltene Aldenrasse, die flug-fähig ist.
Relativ wild und schwer zu zähmen.

Kariya
Dämmerungsaktives Raubtier mit rötlich-gelbem Fell und grünen Augen, ähnlich einer großen Wildkatze.
Es ernährt sich von kleineren Tieren und stellt für Menschen und Krint keine Bedrohung dar.
Kariya sind in ganz Eisland verbreitet.

Khajila
Eine etwa pferdegroße Echse aus Xiangshu, die zu vielerlei Zwecken ge-züchtet wird, in der Wildform jedoch ausgestorben ist. Alle Khajila besitzen eine metallisch-blau schimmernde Schuppenhaut und einen kamelartigen Kopf, der einen wild wehenden roten Bart und Haarschopf trägt. Auf dem Schädel befinden sich außerdem zwei kleine Hörner, die Ähnlichkeit mit denen eines Rehes haben.
Man unterscheidet drei Hauptrassen: Die normalen Khajila, die ausdauernde Reittiere sind, die Khajil-doki, äußerst stämmige und robuste Lasttiere sowie die Khajila-do-koni, feurige Kriegsreittiere die ihren Reiter im Kampf unterstützen und denen Furcht scheinbar abgezüchtet wurde.


Krint (eigener Name: Tsho’onglidaki)
Bei den Krint handelt es sich tatsächlich um eine intelligente Rasse Halb-humanoider, die jedoch als Tiere gejagt und später (im Versuch, ihre Intel-ligenz zu verschleiern) in ihrem natürlichen Umfeld ausgerottet wurden - zumindest wird ihr Verschwinden angenommen - und lediglich noch als Knollen- und Pelzlieferanten zum Ausschlachten dienen.
Erwachsene Krint erreichen aufgerichtet eine Höhe von bis zu 2,1 Metern. Im Großen und Ganzen menschenähnlich, ähneln ihre Gesichter eher denen von Hunden. Die Ohren sind rund und liegen am Kopf an. Ihr Gebiss ist das eines Vegetariers, also keine Reiss- und Schneidezähne. Arme und Beine entsprechen denen eines Menschen.
Die Frauen haben vier Brüste, die jedoch nur in der Stillzeit groß genug werden um unter dem Fell bemerkt zu werden. Letzteres ist von hellbrauner Farbe, schimmert jedoch im direkten Sonnenlicht wie edelste Bronze. An den Oberarmen und am Rücken wird es nicht selten armlang und ist dort fein wie Spinnenseide.
Die durchschnittliche Intelligenz der Krint entspricht bei Erwachsenen etwa der eines achtjährigen Kindes. Sie können sprechen und mit einiger Mühe auch menschliche Sprachen erlernen (ihre eigene Sprache erinnert eher an Tierlaute).
In der Solarplexusgegend befindet sich bei den Krint eine Drüse, die in Stresssituationen ein hormonelles Sekret in ihr Blut pumpt. Die Wirkung von diesem auf die Krint selbst ist nicht bekannt, doch menschliche Magier schätzen dieses Hormon höher als Nektar und Ambrosia. Es verstärkt ihre magische Kompetenz kurzzeitig um ein Vielfaches. Krint selbst sind jedoch nicht in der Lage, bewusst zu zaubern oder sonst irgendeine magische Handlung auszuführen.

Schorn
Wolliges Tier mit vier schwarzen Hörnern und meist weißem Fell, das Milch liefert und aus dem Süden nach Andovar eingeführt wurde. Ernährt sich von Gras und Wildpflanzen.
Ein friedfertiges, eher ängstliches Fluchttier, das jedoch aggressiv werden kann wenn es seine Jungen bedroht glaubt. 

Trilafan
Ein gewaltiger Vierbeiner der an einen mit Fell überzogenen Triceratops erinnert (drei Hörner, die aus der Stirn wachsen, jedoch kein Nackenschild). Eigentlich ist das Fell grau oder beige, aber im Sommer wachsen Flechten darin, weshalb sie sich kaum vom Hintergrundgrün ihrer Umgebung unter-scheiden.
Sie ernähren sich von Laub oder Nadeln der Bäume und Büsche.
Trilafanbullen erreichen etwa 3 m Schulterhöhe, die Kühe sind um ein Drit-tel kleiner und kalben nach fast zwei Jahren Tragzeit.
In der Landwirtschaft werden sie als Zugtiere für wirklich schwere Lasten eingesetzt, z.B. große Baumstämme, die sie gerne auch entlauben. Im Krieg finden sie beim Transport von Belagerungsmaschinen und dergleichen Verwendung.
Der Charakter der Trilafan ist gutmütig bis stoisch. Man kann sie an Feuer und Lärm gewöhnen, jedoch nicht an schlechte Behandlung. Was das an-geht, haben sie sozusagen ein Gedächnis wie ein Elefant. Wütende Trilafan zerstören manchmal Felder oder sogar ganze Dörfer. Oft verfolgen sie ihren Peiniger jahrelang.
Vielerorts werden Trilafan von Frauen geführt, weil diese das bessere Händchen für die Tiere haben. In einigen Gegenden gilt es sogar als negati-ves Omen, wenn ein Mann eines der Tiere berührt (Aberglaube).
Vielerorts gelten weiße Trilafan (seltene Mutation) als heilige Tiere, die Glück verheißen und verehrt werden, jedoch nicht wie Götter sondern als Glücksbringer. Findige Geschäftsleute verkaufen die weißen Locken (wobei es sich oft um Fälschungen handelt).
In den Städten des Ostens gibt es jährliche Trilafanrennen, bei denen nackte Jungfrauen als Reiterinnen fungieren. Dies sind äußerst beliebte Volksfeste!

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