Fantasy Anthologien

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Götter und Kräfte

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Berveni
Schöpfergott und Bruder des Beyanar. Er erschuf die meisten Tiere und Pflanzen sowie, in Zusammenarbeit mit Beyanar, den Menschen. Manchmal wird im Zusammenhang mit großen künstlerischen Fähigkeiten von der “Gabe des Berveni” gesprochen, ansonsten wird er jedoch kaum angebetet.

Beyanar
Gott des Wissens und Vorfahr der meisten anderen Götter des Pantheons. Dem Mythos nach erschuf er die ersten Menschen zusammen mit seinem Bruder Berveni.
In früher Zeit brachte Beyanar den Menschen die Zivilisation und unterrichtete sie in verschiedenen Techniken, z.B. der Kunst des Feuermachens oder des Häuserbaus. Aus dem heutigen Geschehen hält er sich raus und wird auch nicht mehr angebetet.

Erai
Der Hauptgott des eisländischen Pantheons. Erai hat kaum genau definierte Aufgabenbereiche, sondern wird bei fast allen Problemen angerufen. Zudem gilt er als “göttlicher Richter” und ist der Gott, der die religiösen Gesetze der Sterblichen festgelegt hat.
Dem Mythos nach ist er der Sohn der älteren Götter Beyanar und Yavina. Meist wird Erai mit einem Bogen dargestellt.

Ialthani
Göttin des Meeres bzw. der Gewässer und Schwester des Erai. Sie gilt als sehr schön und gütig, kann aber auch wütend und rachsüchtig sein.  
Auf Bildern wird sie meist als atemberaubend attraktive Menschenfrau mit blauer Haut und Haaren sowie einem langen, kunstvoll gearbeiteten Speer dargestellt.
Da sie verantwortlich für das Wasser ist, übernimmt sie zum Teil auch die Aufgaben einer Fruchtbarkeitsgöttin.
Ihr Kult wird in späterer Zeit von ihren Priestern überdurchschnittlich ge-fördert, um der Anbetung des K’vin “das Wasser abzugraben” und dessen Anhänger abzuwerben.

Ipamis
Gott oder Dämon, Heilsbringer oder Bedroher - all dies ist Ipamis, dessen Name “ohne Ende” bedeutet.
Er wird allgemein als achtarmige Figur dargestellt, mit einer Maske in jeder Hand, er selbst ist jedoch gesichtslos. Dies soll verdeutlichen, dass man sich bei ihm nie sicher sein kann, welche Persönlichkeit er zurzeit auslebt und ob er gerade in überschwänglich generöser oder eher destruktiver Stimmung ist.
Ipamis ist im Grunde nichts weiter als ein Unsterblicher ohne irgendwelche Eigenschaften, Wünsche oder Ziele, abgesehen von dem rätselhaften Drang, jedem gefallen zu wollen. Er stirbt wie ein Mensch, erwacht aber immer wieder neu zum Leben und ist dann ein gänzlich unbeschriebenes Blatt ohne jede Erinnerung an seine Vergangenheit. Seine Gefallsucht treibt ihn zu den Menschen, welche ihn dann formen und so unbewusst entscheiden, ob er zum Gott oder Teufel wird. Erst im Kontakt zu den anderen Bewohnern der Welt entwickelt er Eigenbewusstheit, meist sehr zum Nachteil derjenigen, die ihn in ihre Form gepresst hatten.

K’vin
Der nur in Andovar und dem Skollgratdelta verehrte, lokale Flussgott.
Für magische Energien besonders sensible Menschen spüren sofort, dass es mit dem Wasser des Flusses Skollgrat “etwas Besonderes” auf sich hat. Bereits die Krint überantworteten ihre Toten dem Fluss.
In der Stadt werden aus dem Holz des Tanomanbaumes kleine Schreine errichtet. In diesen befindet sich ein Altar, gedeckt mit einem weißen Tuch. Die Menschen zünden Kerzen an und opfern alles mögliche: Hauptsächlich Holzgegenstände und Lebensmittel, doch niemals Tier- oder Menschenop-fer. Hierbei bitten sie K’vin um Regen, eine gute Ernte, das Ende eines Unwetters und dergleichen; alles was irgendwie mit Wasser und Wetter zu tun hat. Geweihte junge Frauen holen nachts die geopferten Gaben aus den Schreinen und verteilen sie an Bedürftige.
Hin und wieder tauchen Leute auf, die meinen K’vins Willen zu kennen und dass er mit ihnen kommuniziere.
K’vin wird für Überschwemmungen, starke Regenfälle und Trockenperio-den, aber auch für vieles was im Wald geschieht (Baumkrankheiten und Schädlingsplagen) verantwortlich gemacht. Die Priesterschaft des Erai sowie die der anderen Götter des eisländischen Hauptpantheons weisen ihm die alleinige Schuld daran zu, dass Andovar in den Fluten des Skollgrat versank.

Meta’an und Na’atem
Mondgottheiten: Der weiße, kleiner wirkende Mond Meta’an wird als weib-lich angesehen. Der rötliche Na’atem, welcher der Welt näher steht (und in Wirklichkeit der Kleinere ist) gilt als der männliche Part.  
Wie auch auf der Erde bestimmen die Monde Ebbe und Flut. Dabei kann es vorkommen, dass sich ihre Kräfte gegenseitig aufheben, oder es aber je nach Konstellation alle paar Jahrhunderte zu besonders hohen Fluten kommt. Manchmal lösen sie auch kleinere Erdbeben aus oder verursachen in Gegenden mit vulkanischer Aktivität Ausbrüche.

Nandaeo
Fruchtbarkeitsgott und Sohn des Berveni. Er wird angerufen, um für gute Ernten zu sorgen und ist daher vor allem bei den Bauern beliebt. Oft wird er mit landwirtschaftlichen Geräten oder Saatgut in der Hand dargestellt.

Ronak
Gott des Krieges und Sohn von Beyanar und Yavina. Dargestellt wird er meist als kräftiger Mann in einer roten Rüstung, der in den Händen ein Schwert und eine Axt hält. Im Wesentlichen wird er angerufen, wenn Kämpfe bzw. Kriege zu gewinnen sind. Ronak gilt zwar als brutal und rück-sichtslos, aber gleichzeitig als intelligent und Meister der Kriegstaktik.
Er besitzt mehrere Kinder, die für einzelne Aspekte des Krieges stehen:
Ganokh, Gott des Nahkampfes
Sechekk, Gott des Bogenschießens
Thurak, Gott der Belagerungstechniken
Hinusch, Gott der Attentäter und Giftmörder

Unkhurak
Gott der Magie und Stammvater aller Dämonen, Bruder des Beyanar und somit Onkel von Erai, Ialthani und Vurasch. Er wird fast ausschließlich von Magiern und Okkultisten angebetet, von ersteren oftmals aber auch einfach als Personifikation der Magie an sich verstanden. Das einfache Volk hält sich vom Kult des Unkhurak meist fern und sieht eher eine unheilbringende Gestalt in ihm.

Veidar (auch: Vidor, Waderes)
Wie Ipamis und K’vin gilt auch Veidar in Eisland als ein Bastardgott, d.h. er gehört nicht zu dessen Hauptpantheon noch zählte er jemals zu irgend einem anderen.
Er ist, oder besser: war ein Gott der Geselligkeit, des Rausches und der (sehr freizügigen) Sinnesfreude aus uralter Zeit. Veidars Kult ist ausgestorben, sein Name aber noch in aller Munde. Dessen Erwähnung ist gleichbe-deutend mit Ausrufen wie “Mein Gott!” oder “Zum Teufel!”.
Für religiös eher lockere Leute ist er das rebellische Idol schlechthin, für die orthodoxe Fraktion der Teufel in Person.

Vurash
Gott des Handwerks und ebenfalls ein Sohn von Beyanar und Yavina. Meist wird er als kräftiger Mann mit verschiedenen Werkzeugen (zum Beispiel Schmiedehammer oder Säge) dargestellt.
Von ihm stammen verschiedene Götter ab, die für einzelne Berufsgruppen (etwa Schmiede, Holzfäller, Tischler und dergleichen) zuständig sind.

Yavina
Gattin des Beyanar und Schutzgöttin der Menschheit. Dem Mythos zufolge war sie einst eine Menschenfrau, in die sich Beyanar verliebte und sie daher in eine Göttin verwandelte. Sie gilt als Fürsprecherin der Menschheit unter den Göttern und hält diese davon ab, jene zu strafen oder zu vernichten. Obwohl sie sonst keine konkreten Aufgabenbereiche hat, wird sie oft von den Menschen angerufen, um diesen Schutz und Glück zu bescheren.


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